Graubünden ist flächenmässig der grösste Kanton der Schweiz, das weiss man. Was man aber erst merkt, wenn man sich mit dem Kanton beschäftigt: Gross ist nicht nur die Fläche, sondern auch die Vielfalt. Drei Landessprachen (Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch) gehören so selbstverständlich zum Alltag wie die Berge und Täler, die den Kanton schmücken. Und auch innerhalb des Dialektes gibt es feine Eigenheiten, sodass der geübte Zuhörer (und jeder Bündner) dem Gesprächspartner sein Heimattal zuordnen können.
Die Hauptstadt Chur gilt als die älteste Stadt der Schweiz. Sie wurde seit über 13’000 Jahren durchgehend besiedelt und ist heute Dreh- und Angelpunkt für Skitage, Wanderausflüge, Festivalbesuche und Mountainbike-Touren.
Und irgendwo, zwischen all diesen Bergen, entstand etwas, das sich nur schwer beschreiben, aber definitiv fühlen lässt: der Geist eines Kantons, der Ruhe, Selbstverständnis und Natur ausstrahlt. Nicht laut, aber sehr selbstbewusst.
(Bildquelle Titelbild: © graubünden / Thomas Vielgut)
Region und Landschaft

Graubünden hat eine Vielfalt, die Ihresgleichen sucht:
- Über 900 Berggipfel, darunter den Piz Bernina mit über 4’000m Höhe
- Über 150 Täler, wovon fast alle besiedelt sind
- Über 11’000km Wanderwege, kein anderer Kanton hat mehr Wanderwege als Graubünden
Zahlen gibt es viele, aber entscheidend ist etwas anderes: Die Landschaft ist nicht geschniegelt, sie ist natürlich, grosszüzig, manchmal etwas rau, aber immer präsent.
Hier fährt man nicht einfach „ins Grüne“. Man fährt hinein in Räume, die Platz lassen. Platz, zum Leben und Durchatmen, Platz zum Verweilen, und Platz zum Wiederkommen.
Der Winter in Graubünden liegt zwischen Lässigkeit und Legende
Der Winter ist Teil der Bündner DNA. Skifahren, Snowboarden, Langlauf und Winterwandern sind tief im Kanton verwurzelt. Bei den meisten Bündnern könnte man sich vorstellen, dass sie mit Ski an den Füssen aufgewachsen und damit zur Schule gefahren sind. Bei vielen war das wohl auch mal der Fall.
Vielen Schweizer und Schweizerinnen können Geschichten von einem Skilehrer oder einer Skilehrerin erzählen, auf den sie mal einen Schwarm hatten. Die Chancen stehen dabei sehr gut, dass viele davon Bünder und Bünderinnen waren.
Dabei dürfen wir die beiden Steinböcke Gian und Giachen nicht vergessen. Über die Jahre haben sie der Schweiz (und weit über die Landesgrenze hinaus) das Graubünden schmackig gemacht und vom „patgificen“ Kanton geschwärmt und haben damit selbst Kultstatus erreicht.
Der Sommer in Graubünden – ein Kanton zum durchatmen
Im Sommer zeigt sich eine andere Seite des Kantons: Wandern, Biken, Baden, einfach unterwegs und in der Natur sein – bei etwas milderen Temperaturen. Auch wenn die Ruinaulta (Rheinschlucht) und Seen wie der Caumasee und der Lai da Palpuogna längst keine Geheimtipps mehr sind, haben sie nichts von ihrem Charme eingebüsst. Vielleicht, weil Graubünden nie versucht hat, spektakulär zu sein. Es war es immer schon.

Lokale Spezialitäten
Die Bündner Küche ist kein Showact. Sie ist gemacht für Tage draussen und Abende drinnen. Sie nimmt sich Zeit, braucht gute Zutaten und hat sich über die Jahre bewährt. Die meisten Gerichte sind weit über die Kantonsgrenzen bekannt, auch wenn sich der eine oder andere Flachländer nicht sicher ist, wie sie ausgesprochen werden:
- Capuns – Teig, Trockenfleisch und Kräuter, umwickelt mit Mangoldblättern
- Pizokel – den Spätzli ähnlich aber definitiv nicht dasselbe
- Bündner Gerstensuppe – Wohlfühlessen für kalte Abende zuhause.
- Maluns ist ein Kartoffelgericht, das mit Bergkäse und Apfelmus zu Graubünden gehört wie die Bündner Nusstorte
- Bündner Nusstorte – das einzige Original


Warum gehört Gehört an die Spitze des Kantönligeischt-Rankings?
Nicht nur ist Graubündens Hauptort über 12’000 Jahre älter als die Schweizer Eidgenossenschaft, Graubünden ist auch der flächenmässig grösste Kanton, der einzige dreisprachige Kanton und der Kanton, an den alle denken, wenn sie beim Skifahren nicht unbedingt das Matterhorn sehen wollen. Wenn das kein Platz auf dem Podest wert ist, was dann?
“Ich kann 2125 Argumente – 150 Täler, 937 Berggipfel, 1038 Seen – aufzählen, wieso Graubünden einen Platz auf dem Podest verdient hat.”
Thalia Wünsche – Senior PR Managerin Graubünden Ferien


