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Valentinstag beim kantönligeischt

Der Valentinstag geht auch am kantönligeischt nicht so einfach vorbei. Nur handhaben wir den Tag der Paare etwas anders: Wir verpaaren die Kantone und schauen, wie gut diese zusammen passen.

Ob aufgrund von historischen, geographischen, oder Klischée-basierten Attributen, wir stehen zu unseren Paaren.

Graubünden & Tessin – Schnee trifft Sonne

Graubünden spricht Romanisch, Tessin Italienisch – die einzigen beiden Kantone, die das können. Beide sind sprachliche Minderheiten und tragen das mit erstaunlicher Gelassenheit. Zu den Gemeinsamkeiten kommen aber auch Gegensätze: hier Schnee, dort Sonne; hier Skischuhe, dort Espadrilles. Zusammen ergeben sie die perfekte Ferienfantasie der Schweiz. Man sieht sich nicht täglich, aber immer gern. Und dann sind sie auch geografisch noch so nah bei einander.

(Bildquelle: © Unsplash / Claudio Schwarz)
(Bildquelle: © Unsplash / Patrick Federi)

Thurgau & Zug – Most trifft Kirsch

Der Thurgau bringt die Äpfel, Zug die Kirschen. Most hier, Kirsch dort. Beide liegen am See, beide wissen, dass gutes Obst mehr ist als Beilage. Keine laute Beziehung, aber eine sehr harmonische. Und vor allem: eine, die am Morgen danach noch gut schmeckt.

(Bildquelle: © Unsplash / Pascal Debrunner)
(Bildquelle: © Unsplash / Florian Wehde)

Neuenburg & Solothurn – Zeitfrage mit Happy End

Eigentlich dürfte das nicht funktionieren. Neuenburg misst die Zeit so präzise wie es geht, baut Uhren und denkt in Sekunden. Solothurn hingegen schlägt die Glocken bei Elf und findet das völlig normal. Und trotzdem klappt es. Vielleicht gerade deshalb. Der eine sorgt dafür, dass alles läuft, der andere dafür, dass man es nicht zu ernst nimmt.

(Bildquelle: © Unsplash / William Ducret)
(Bildquelle: © Unsplash / Martin Zenker)

Basel-Stadt & Genf – Klein, Urban und International

Beide Kantone sind klein, beide sind Städte, beide schauen über die Landesgrenzen hinaus. Basel mit Pharma, Kunst und Messehallen, Genf mit Diplomatie, Uhren und Weltpolitik. Sie wissen, wie man international denkt, ohne den lokalen Alltag zu verlieren. Eine Beziehung mit viel Welt und wenig Provinz.

(Bildquelle: © Unsplash / Tomoe Steineck)
(Bildquelle: © Unsplash / Devam Jhabak)

Graubünden & Bern – gross und mit Wahnsinnsdialekten

Die zwei grössten Kantone der Schweiz, beide voller Berge, Täler und Eigenheiten. Beide bekannt für Ihre Bergwelten, Seen, und die schönen Dialekte. Würden diese beiden ein Kind bekommen, es wäre gross, hätte viel Raum zum Atmen – und ziemlich sicher den schönsten Dialekt der Schweiz.

(Bildquelle: © Unsplash / Patrick Federi)
(Bildquelle: © Unsplash / Fabian Schneider)

Wallis & Freiburg – Käsekompetenz auf höchstem Niveau

Fondue hier, Raclette dort. Oder umgekehrt. Beide Kantone wissen, dass Käse keine Beilage ist, sondern ein Lebensstil. Unterschiedliche Traditionen, gleiche Überzeugung: Wenn es geschmolzen ist, ist es richtig. Eine Beziehung, die satt macht und glücklich.

(Bildquelle: © Unsplash / Joao Branco)
(Bildquelle: © Unsplash / Alin Andersen)

Zürich & Bern – Zeitfrage mit Happy End

Zürich spricht oft, bevor es denkt. Bern denkt noch darüber nach, was es sagt, während es schon spricht. Zu schnell trifft auf zu langsam. Und genau deshalb passt es. Der eine bringt Tempo, der andere Ruhe. Zusammen verhindern sie, dass die Schweiz entweder explodiert – oder einschläft.

(Bildquelle: © Unsplash / Henrique Ferreira)
(Bildquelle: © Unsplash / Fabian Schneider)

Weitere Kombinationen?

Welche Kombination haben wir vergessen?
Uri und den Thurgau – Weil der Apfelkanton und der Kanton des Apfelschusses zusammengehören?
Genf und Zürich – weil die beiden Reformatoren gut passen würden?
Lass es uns auf Instagram wissen:
@kantoenligeischt

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