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Appenzell Ausserrhoden: Offen, verteilt, eigenständig

Appenzell Ausserrhoden ist kein Kanton mit einem Zentrum. Es ist ein Kanton mit vielen Mittelpunkten, Dörfern, Hügeln und Tälern und bildet eine Region mit drei klaren Unterregionen, die sich Raum lassen, aber dennoch klar zusammengehören.

Wer hier unterwegs ist, merkt schnell: Ausserrhoden ist offen und geprägt von schönen Landschaften und rohen Bergmassiven. Man kommt hinein und findet zu sich. Und genau darin liegt eine seiner grössten Qualitäten.
(Bildquelle Titelbild: © Archiv Appenzellerland Tourismus AG)

Drei Regionen, drei Prägungen

Appenzell Ausserrhoden gliedert sich in Vorderland, Mittelland und Hinterland. Diese Einteilung ist nicht administrativ aber regional gewachsen. Und sie erklärt vieles.

  • Das Vorderland liegt hoch über dem Bodensee. Durch Handel, Textilindustrie und frühe internationale Kontakte entwickelte sich hier eine ausgeprägte Offenheit. Persönlichkeiten wie Henry Dunant oder der Pädagoge Paul Vogt stehen sinnbildlich für eine humanitäre Tradition, die über den Kanton hinauswirkte.
  • Im Mittelland zeigt sich der Alltag des Kantons. Hier treffen traditionelle Strukturen auf moderne Formen von Arbeit, Wohnen und Mobilität. Tradition ist präsent, aber nicht statisch. Hier treffen Internet-Startups und Trachten aufeinander.
  • Das Hinterland ist ländlich geprägt. Milchwirtschaft, Alpen, Brauchtum und Dorfgemeinschaft stehen im Vordergrund. Hier ist das Appenzellerland am ursprünglichsten spürbar.

Diese drei Regionen unterscheiden sich, ohne sich zu widersprechen.

(Bildquelle: © Archiv Appenzellerland Tourismus AG)
(Bildquelle: © Archiv Appenzellerland Tourismus AG)
(Bildquelle: © Archiv Appenzellerland Tourismus AG)

Dörfer mit Geschichte – Herisau, Trogen und Heiden

Appenzell Ausserrhoden kennt keinen eindeutig verbrieften Hauptort. Herisau ist heute politisches Zentrum, historisch jedoch stand es lange gleichberechtigt neben Trogen. Bis heute sind kantonale Ämter bewusst auf mehrere Orte verteilt. Zentralismus liegt dem Kanton nicht.

Trogen fällt besonders auf. Der grosse Platz, die mächtigen Steinpaläste und die klare Architektur erzählen von einer reichen Vergangenheit. Handelsfamilien wie die Zellweger prägten hier Wirtschaft, Politik und Kultur. Bis Mitte der 1990er-Jahre fand auf dem Platz regelmässig die Landsgemeinde statt.

Heiden wiederum blickt auf eine ganz andere Geschichte zurück. Als Kurort mit internationaler Ausstrahlung zog es im 19. Jahrhundert Gäste aus ganz Europa an. Molkekuren, Promenaden und Hotels prägten das Dorf. Das heutige Biedermeierfest erinnert alle drei Jahre an diese Zeit.

Ausserrhoden erzählt seine Geschichte nicht an einem Ort, sondern an mehreren.

(Bildquelle: © Archiv Appenzellerland Tourismus AG)
(Bildquelle: © Archiv Appenzellerland Tourismus AG)

Brauchtum, Musik und gelebte Eigenheiten

Brauchtum in Appenzell Ausserrhoden ist kein Traktandum auf der Agenda. Ohne die Bräuche wäre Appenzell Ausserrhoden nicht Appenzell Ausserrhoden..

  • Das Silvesterchlausen findet gleich zweimal statt. Am 31. Dezember und am 13. Januar ziehen die Chläuse von Haus zu Haus, wünschen Glück fürs neue Jahr und halten einen alten Brauch lebendig.
  • Beim Bloch-Brauch wird ein geschmückter Baumstamm durch mehrere Dörfer gezogen und am Ende versteigert. Ein Gemeinschaftsanlass mit viel Bewegung und noch mehr Beteiligung.
  • Der Gidio Hosestoss ist wohl einer der speziellsten Fasnachtstraditionen der Schweiz. Mit viel Humor, Theater und Kostümen wird wird dem an einem Leckerli erstickten Gidio mit Geschichten aus dem Schulalltag gedacht..
  • Jodelgesang wie das Zäuerle oder rugguussele gehört ebenso zum Appenzell Ausserrhoden wie die Streichmusik. Die Musikerdynastie Alder aus Urnäsch ist dafür weit über die Region hinaus bekannt.

Warum gehört Appenzell Innerrhoden ganz nach oben im Kantönligeischt-Ranking?

Appenzell Ausserrhoden punktet dort, wo viele andere Kantone sich schwer tun: Bei der Offenheit und bei der Verbindung von Tradition und Moderne. Hier steht man nicht zum Hauptort, sondern zum ganzen Kanton, mit allem neuen und alten, was dazugehört.

“Appenzell Ausserrhoden überzeugt nicht mit einem Highlight im Kalender. Appenzell Ausserrhoden ist das Highlight.”

Maria Inauen – Appenzellerland Tourismus
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