Der Kanton Uri ist einer der drei Urkantone der Schweiz. Durch die Rütliwiese ist er eng mit der symbolischen Gründung der Eidgenossenschaft im Jahr 1291 verbunden und ist seinen Wurzeln seit jeher treu geblieben. Aber auch der Mythos um Wilhelm Tell, den Schweizer Nationalhelden, ist eng mit dem Kanton Uri, wo er der Legende nach seinen Heimatort hat, verbandelt.
Doch nicht nur historisch und geographisch ist Uri für die Schweiz zentral: In Erstfeld befindet sich der Nordzugang zum Gotthard-Basistunnel, dem längsten Eisenbahntunnel der Welt. Damit verbindet Uri nicht nur die Schweiz sondern die gesamte Nord- und Südseite der Alpen und ist damit auch für Europa von essenzieller Bedeutung.
Wer sich die Zeit nimmt, sich mit dem Kanton auseinander zusetzen, merkt schnell, dass sich in Uri Tradition und Moderne treffen und der Geist der Urschweiz zwischen Bergen und Seen weht.
(Bildquelle Titelbild: © Angel Sanchez / Uri Tourismus)
Region und Landschaft
Uri bietet eine aussergewöhnliche landschaftliche Vielfalt:
- Rund 1’500km markierte Wanderwege führen durch das Kantonsgebiet und eröffnen den Besuchern und Besucherinnen den Weg in die Natur
- Über 60 Bergseen prägen das Landschaftsbild und laden zum Baden ein
- Mit rund 40 Seilbahnen verfügt Uri über das dichteste Seilbahnnetz und lädt seine Besucher in die Berge ein
Im Winter stehen mehrere grössere und kleinere Ski-Gebiete zur Verfügung. Das grösste davon in Andermatt, das sich im Verbund mit Sedrun und Disentis bis in den Kanton Gräubünden erstreckt und damit insgesamt 180 Pistenkilometer anbieten kann – 70km davon auf Urner Boden. Aber auch verschiedene, kleinere Skigebiete laden zum Schneetag abseits der Massen ein.
Dazu bietet der Urnersee im Sommer Möglichkeiten für Wassersport, Schiffahrt oder einfach nur Erholung am See zwischen den Bergen. Mittlerweile kein Geheimtipp mehr aber immer noch sehr sehenswert sind dabei die Lorelei Inseln, die lokal mit den feinen Sandstränden und dem türkisblauen Wasser gerne auch die „Malediven der Schweiz“ genannt werden.

Lokale Spezialitäten
Die Urner Küche ist geprägt von regionalen Zutaten, einfachen Rezepten und herzhaftem Geniessen.
- Ryys und Boor (Rispor) ist ein klassisches Gericht aus Reis und Lauch, das auf ein Rezept aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zurück geht. Risotto aber Urnerisch.
- Hafächabis, ein Weisskabis-Eintopf, der besonders in der kälteren Jahreszeit sehr beliebt ist.
- Chabis und Schaffleisch ist das Urner Chilbi-Essen schlechthin.
- Uristier-Anisgebäck ist ein traditionelles Gebäck in Form des Urner Wappentiers: Dem Stier.
- Älplermagronen dürfen auf keiner Liste mit Urner Gerichten fehlen.
Was der Urner Küche an „Haute Cuisine“ vielleicht fehlt, macht sie mit Verlässlichkeit, Genuss und einem guten Gefühl danach wieder wett. Und geht es nicht vor allem darum beim Essen?
Und wenn man beim Wandern einmal kurz verweilen und die Bergwelt geniessen will, laden zahlreiche Alpbeizli zu einem Fleischplättli hoch über dem Talboden ein.


Anlässe und Unternehmen
Viele Betriebe in Uri sind stark regional verankert. So steht zum Beispiel die ÜrnerFleisch AG beispielhaft für lokale Produktion, traditionelle Verarbeitung und gute Qualität.
Ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens ist die fünfte Jahreszeit – die Fasnacht in Uri. Zu dieser Zeit befindet sich beinahe die gesamte Bevölkerung des Kantons im Ausnahmezustand. Debei lockt das Fest jedes Jahr zahlreiche Besucher und Besucherinnen vom „Ytrummälä“ bis zum „Ustrummälä“ in den Kanton.
Ob Maskenball, Kinderumzug, Gassenkatzenmusiken oder verkleidete Gruppen wie „D’Röschti’s“, „D Fettnäpfli“ und „Tipflischyysser“, an der Fasnacht führt im Kanton Uri kein Weg vorbei.

Warum gehört Uri an die Spitze des Kantönligeischt-Rankings?
Uri verbindet Geschichte, Landschaft und Alltag auf eine direkte und urchige Art. Es wird nicht viel erklärt und geschwafelt – es wird gemacht. Und ist es nicht das, was die Schweiz eigentlich ausmacht?
Ohne den Kanton Uri gäbe es die Schweiz heute nicht. Ein Platz auf dem Podest des Rankings ist damit also sicherlich mehr als verdient.
“Uri – Kleiner Kanton. Grosse Wirkung”
Anja Müller – Projektleiterin Marketing bei Uri Tourismus
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